Dieser Kursstreifen zeigt statische Beispielwerte für BTC, ETH, SOL, XRP und BNB zu Bildungszwecken. Es handelt sich nicht um Live-Kurse und nicht um eine Anlageempfehlung.

Marktgrundlagen

Was ist Forex-Trading?

Der Devisenmarkt ist der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt. Wer verstehen möchte, wie Handelsplattformen – darunter auch ProMarketsCFD – funktionieren und miteinander verglichen werden, kommt an den Grundlagen des Forex-Handels nicht vorbei.

Financial Markets Research Team9 Min. LesezeitAktualisiert am 18.6.2026
Was ist Forex-Trading? – Beitragsbild des unabhängigen Rechercheportals zu ProMarketsCFD

Kernaussage

Forex-Trading bedeutet, den Wert einer Währung relativ zu einer anderen zu handeln. Preise entstehen dezentral im Interbankenmarkt, Kosten entstehen über Spreads, Kommissionen und Finanzierung.

01Was der Devisenmarkt eigentlich ist

Forex, kurz für Foreign Exchange, bezeichnet den weltweiten Handel mit Währungen. Anders als eine Aktienbörse besitzt dieser Markt keinen zentralen Handelsplatz. Stattdessen entsteht der Preis in einem Netzwerk aus Banken, Liquiditätsanbietern, Unternehmen, Fonds und privaten Marktteilnehmern. Diese dezentrale Struktur erklärt, warum Kurse bei verschiedenen Anbietern leicht voneinander abweichen können.

Gehandelt wird immer paarweise. Beim Paar EUR/USD steht der Euro als Basiswährung dem US-Dollar als Kurswährung gegenüber. Steigt der Kurs, gewinnt die Basiswährung relativ an Wert. Es geht also nie um einen absoluten Wert, sondern stets um ein Verhältnis zwischen zwei Volkswirtschaften und deren geldpolitischen Rahmenbedingungen.

  • Majors: hochliquide Paare mit US-Dollar-Beteiligung, etwa EUR/USD oder USD/JPY
  • Minors: Paare ohne US-Dollar, etwa EUR/GBP oder AUD/JPY
  • Exoten: Paare mit Schwellenländerwährungen, oft mit deutlich weiteren Spreads

02Wie ein Kurs zustande kommt

Jeder Kurs besteht aus zwei Preisen: dem Geldkurs, zu dem verkauft werden kann, und dem Briefkurs, zu dem gekauft werden kann. Die Differenz ist der Spread und stellt einen zentralen Kostenfaktor dar. Je liquider ein Paar ist, desto enger fällt der Spread in normalen Marktphasen aus.

Die kleinste übliche Kursveränderung wird als Pip bezeichnet. Bei den meisten Paaren entspricht ein Pip der vierten Nachkommastelle. Wie viel ein Pip in Geld wert ist, hängt von der Positionsgröße ab – ein Zusammenhang, der bei der Bewertung von Risiko und Kosten häufig unterschätzt wird.

03Handelszeiten und Marktsitzungen

Der Devisenmarkt ist von Sonntagabend bis Freitagabend durchgehend geöffnet, weil sich die großen Finanzzentren zeitlich ablösen. Sydney und Tokio eröffnen den Handelstag, London bringt das größte Volumen, New York überlappt sich am Nachmittag mit der europäischen Sitzung.

Diese Überschneidungen prägen das Verhalten der Kurse. In liquiditätsstarken Phasen sind Spreads meist enger und Bewegungen strukturierter. In dünnen Phasen können bereits kleinere Orders größere Ausschläge verursachen – ein Aspekt, der bei jeder Plattformbewertung mitgedacht werden sollte.

04Hebel, Margin und ihre Wirkung

Der Devisenhandel wird häufig mit Hebelwirkung angeboten. Dabei wird nur ein Bruchteil des Positionswerts als Sicherheitsleistung hinterlegt. Der Hebel vergrößert nicht nur mögliche Gewinne, sondern in exakt gleichem Maße auch mögliche Verluste.

Für Privatanleger gelten in der Europäischen Union regulatorische Obergrenzen für Hebel bei bestimmten Produkten. Welche Bedingungen ein konkreter Anbieter anwendet, ist eine Frage der jeweiligen Vertragsdokumente und sollte immer direkt in den offiziellen Unterlagen des Anbieters geprüft werden.

05Welche Kosten im Forex-Handel entstehen

Kosten entstehen selten an nur einer Stelle. Neben dem Spread können Kommissionen pro Standardlot, Übernachtfinanzierung, Währungsumrechnungsgebühren und Inaktivitätsgebühren anfallen. Erst die Summe dieser Positionen ergibt ein realistisches Bild.

Beim Vergleich verschiedener Handelsumgebungen lohnt es sich, diese Kostenarten systematisch gegenüberzustellen, statt einzelne Werbeaussagen zu betrachten. Genau dieser methodische Ansatz liegt auch unserer Betrachtung von Handelsplattformen zugrunde.

KostenartWirkungWo prüfen
SpreadFällt bei jeder Eröffnung anKursanzeige der Plattform
KommissionVolumenabhängigGebührenverzeichnis
FinanzierungBei Haltedauer über NachtKontraktspezifikationen
UmrechnungBei abweichender KontowährungKontobedingungen

06Was Einsteiger zuerst lernen sollten

Bevor einzelne Setups betrachtet werden, sollten Marktmechanik, Kostenstruktur und Risikokontrolle verstanden sein. Wer zuerst nach Strategien sucht und erst danach nach Risikoregeln, arbeitet in der falschen Reihenfolge.

Ein strukturierter Einstieg beginnt mit der Frage, wie Orders technisch ausgeführt werden, wie Preise entstehen und welche Verlustszenarien realistisch sind. Erst danach ergibt der Vergleich einzelner Handelsumgebungen inhaltlich Sinn.

07Einordnung im Plattform-Kontext

Wissen über Marktmechanik ist die Voraussetzung dafür, Handelsumgebungen sachlich zu vergleichen. Einige Marktteilnehmer betrachten Plattformen wie ProMarketsCFD, wenn sie unterschiedliche Handelsumgebungen gegenüberstellen. Unsere ausführliche Analyse zu ProMarketsCFD beschreibt, nach welchen überprüfbaren Kriterien eine solche Betrachtung aufgebaut werden kann.

Ergänzend empfehlen wir Risikomanagement im Trading sowie wie Trading-Plattformen funktionieren, um technische und kapitalbezogene Aspekte gemeinsam zu betrachten.

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Redaktion

Financial Markets Research Team

Unser Team arbeitet mit öffentlich zugänglichen Informationen, Marktdaten und Vergleichsprinzipien. Wir bieten keine Anlageberatung und keine individuellen Handelsempfehlungen. Zuletzt redaktionell geprüft: 18.6.2026.